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Grundsteuerreform – Jetzt aktiv werden!

Im Zuge der Grundsteuerreform 2025 kommt bereits in 2022 auf Grundstücksbesitzer und Unternehmen mit Immobilieneigentum hoher Verwaltungsaufwand zu.

Worum geht es?

Im April 2018 hatte das Bundesverfassungsgericht die gegenwärtig noch praktizierte Grundsteuererhebung auf Basis der alten Einheitswerte als verfassungswidrig eingestuft und nur noch übergangsweise bis 2024 toleriert. Der Gesetzgeber musste hierauf reagieren und hat deshalb im November 2019 das Grundsteuer-Reformgesetz beschlossen. Ab 2025 wird die Grundsteuer auf Grundlage neu zu ermittelnder Grundbesitzwerte erhoben, die möglichst realistisch die tatsächlichen Verkehrswerte der Grundstücke abbilden sollen.

Das Bundesmodell sah von Anfang an eine sog. Öffnungsklausel vor, so dass einige Bundesländer eigene Bewertungsmodelle entwickelt haben – es ist offensichtlich, dass dies kein Beitrag zur vielbeschworenen Steuervereinfachung ist.


Die Ermittlung der neuen Grundbesitzwerte erfolgt einheitlich erstmalig auf den 1. Januar.2022, dem ersten sog. Hauptfeststellungszeitpunkt für die „neue“ Grundsteuer. Die auf den 1.1.2022 festgestellten Werte werden dann ab dem Jahr 2025 der Grundsteuerfestsetzung zu Grunde gelegt. Gerade bei hohem Immobilienbestand stellt die neue Hauptfeststellung einen erheblichen Verwaltungsaufwand dar.


Und was bedeutet das für die Grundstückseigentümer?

Die notwendigen (Steuer-)Erklärungen zur Feststellung der Grundbesitzwerte auf den 1.1.2022 sind voraussichtlich ab Juli 2022 elektronisch an die Finanzbehörden zu übermitteln. Die Pflicht zur Erstellung der Erklärung trifft im Regelfall die Grundstückseigentümer.

Nach derzeitigem Kenntnisstand soll die Abgabefrist bereits am 31.10.2022 enden.

Der Vorlauf ist für die Verwaltung notwendig, um rechtzeitig die Feststellungsbescheide über die Grundbesitzwerte erlassen zu können und die für die Erhebung der Grundsteuer zuständigen Kommunen dann mit diesen Informationen auszustatten. Spätestens in der ersten Jahreshälfte 2022 sollte daher damit begonnen werden, die notwendigen Informationen über die zu bewertenden Objekte zusammen zu tragen.


Wie kann FALK Sie unterstützen?

Nicht zuletzt aufgrund der Vielzahl der - von Bundesland zu Bundesland abweichenden - Regelungen kann die Ermittlung der richtigen Grundbesitzwerte im Einzelfall sehr komplex und aufwendig werden.

Wir als FALK möchten Ihnen gerne dabei behilflich sein, den Überblick über die neuen Regelungen zu bewahren, und Sie gerne bei der in 2022 anstehenden Neubewertung Ihrer Grundstücke und Immobilien unterstützen.

Gemeinsam mit Ihnen analysieren wir den Immobilienbestand und helfen Ihnen mit maßgeschneiderten Checklisten, die für die Erklärung notwendigen Daten zusammen zu tragen. Sobald die Erstellung der Feststellungserklärungen technisch mögich ist, werden wir diese für Sie vorbereiten und anschließend elektronisch übermitteln. Gerne übernehmen wir auch die Prüfung der Bescheide über die Grundbesitzwerte, führen für Sie ggf. notwendige Rechtsbehelfe, sofern die festgestellten Werte nicht zutreffend sein sollten und stehen Ihnen bei Ihren allfälligen Fragen im Zusammenhang mit der „neuen“ Grundsteuer zur Seite.

Gute Vorbereitung ist die halbe Miete

Robin Habicht

Steuerberater

E-Mail:
Robin.Habicht@falk-co.de


Johannes Zapf

Steuerberater

E-Mail:
Johannes.Zapf@falk-co.de


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